Wie kürzlich durch die “New York Times” bekannt wurde, steckt das Hollywood-Studio Metro Goldwyn Mayer bis über beide Ohren in Schulden – von etwa vier Milliarden US-Dollar ist die Rede. Angesichts dieser Schuldenlast stehen nun ernsthafte Überlegungen an, das Filmstudio zu verkaufen.
Der Wert des 1924 gegründeten Unternehmens wird von Finanzexperten auf bis zu drei Milliarden US-Dollar geschätzt, wobei das Familiensilber des Filmstudios vor allem aus über 4.000 Filmklassikern wie zum Beispiel “Ben Hur” (mit Charlton Heston), “Meuterei auf der Bounty” (mit Marlon Brando), “Das war der wilde Westen” (mit Gregory Peck, James Stewart, Henry Fonda, John Wayne, Spencer Tracy, Richard Widmark und Karl Malden), “Doktor Schiwago” (mit Omar Sharif), “Manche mögen’s heiß” (mit Marily Monroe, Tony Curtis, Jack Lemmon) oder auch “Rocky” (mit Silvester Stallone) besteht sowie den Lizenzrechten an der bislang 22-teiligen James-Bond-Reihe. Bond Numero 23 war eigentlich für das Jahr 2011 geplant. Sollten sich jedoch die Besitzverhältnisse bei MGM drastisch ändern oder lässt sich womöglich gar kein Käufer finden, steht die Zukunft des Doppelnull-Agenten wohl vor einer ungewissen Zukunft.
Seit fünf Jahren gehört MGM unter anderem den Finanzinvestoren Providence Equity Partners (29 Prozent) und TPG (21 Prozent) sowie dem japanischen Elektronik-Konzern Sony und dem Kabel-Provider Comcast mit je 20 Prozent. Damals sollen rund fünf Milliarden US-Dollar in die Kassen von MGM geflossen sein.
Erst im August musste der MGM-Boss für eine Dreierspitze inklusive einem Sanierungsexperten seinen Platz räumen, worauf erste Gerüchte über eventuelle Geldnöte von MGM auftauchten.

[...] im roten Bereich liegt und dringendst Geld benötigt – Mondblitz berichtet bereits im November 2009 über die drohende Pleite. Immerhin gilt es demnächst, den “Kleinen Hobbit” zu produzieren, dessen Drehbeginn [...]